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Teil des Lebens. Auch im Tod

Die Kirche der Heiligen Familie Osnabrück ist ein religiöser Bezugspunkt für die Menschen am Schölerberg. Hier feiern sie den Gottesdienst im Leben der Gemeinde. Durch das Kolumbarium ist ein neues Element hinzugekommen: Die Verstorbenen sind nun nicht allein in Gebet und Gedanken im Kreis der Gemeinde. Ihre Anwesenheit ist sichtbar. Sie bleiben Teil des Alltags und somit Teil des Lebens. So wie die Urnengänge um den Feierraum verlaufen, umgeben die Verstorbenen und das Gedenken an sie die Gemeinde. In der Kolumbariumskirche werden der Glaube und das Leben gefeiert – gemeinsam mit den Verstorbenen.

Architektur, die verbindet

Leben und Tod sind in der „Kolumbariumskirche Heilige Familie“ über die Architektur sinnbildlich miteinander verknüpft. Im Zentrum der Rundkirche liegt der Feierraum. Ihn umgibt ein zum Eingang hin offener Halbkreis aus Urnengängen. Die Wände zum Kolumbarium sind durchbrochen. Es gibt also keine Barriere im Übergang von Feierraum und Trauerraum. Direkt am Eingang, dem Altar gegenüber, steht das Taufbecken. Es erinnert daran, dass die Taufe den Eintritt in die Kirche markiert. So verbindet die Architektur der Kirche die Pole Taufe und Tod – und sie lässt dazwischen viel Raum, das Leben im Glauben zu feiern.